Werne, 05.09.2015, von WA Werne

THW Jugend Werne wird 30 Jahre

Werne „Spielend helfen lernen“ – das ist seit 30 Jahren Motto der Jugendgruppe des Ortsverbandes Werne im Technischen Hilfswerk (THW). Die Gründung der Nachwuchsabteilung im Jahr 1985 begehen die kleinen und die großen Helfer in der blauen Kluft am Samstag ab 10 Uhr mit einem Festakt und öffentlicher Einladung zu allerlei buntem Treiben an der THW-Unterkunft am Südring.

Ein Jahr nach der Gruppengründung ging es ins Zeltlager nach Belgien: Schon 1986 hieß das: Ausbildung und Arbeit.

Gottfried Schulz war erster Leiter der Gruppe mit den elf ersten Jung-THWlern, von denen einige heute als reifere Semester in der neu gegründeten Altersgruppe für alle nicht mehr aktiven Helfer der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk noch immer die Treue halten. Dokumente von den ersten Aktivitäten sind rar. Das nebenstehende Foto entstand 1986 ein Jahr nach der Gründung, als die Werner THW-Jugend ins Zeltlager nach Belgien ausrückte. Damals wie heute bedeutet das nicht Erholung und Müßiggang, sondern Arbeit und Ausbildung. „Damals haben wir einen ersten Hängesteg gebaut“, erinnert sich Hartmut Hartung, der heute die Jugend betreut. Merke also: Ohne Seile und Hölzer zieht ein THWler erst gar nicht los. „Bunde und Stiche“, so Hartung seien das A und O der Ausbildung. Der Laie sagt übrigens Knoten dazu. Gut 20 Mitglieder zählt die aktuelle Truppe mit sechs jugendlichen Leitern, die sich alle zwei Wochen von 10 bis 16 Uhr unter Hartungs Regie an der THW-Unterkunft tritt. Gerade haben wieder zwei die Schwelle zur Grundausbildung als THW-Helfer erreicht. Von diesem Moment an sind die Nachwuchskräfte auch an Einsätzen beteiligt. Mit gut 70 Prozent Übergangsquote sichert die Jugend so den Bestand. In der spielerischen Vorbereitung darauf hat der Werner Nachwuchs im Pfingstlager für das Leistungsabzeichen Bronze trainiert. Die Abnahme der Prüfung ist einer der Höhepunkt beim Fest. Der Ortsbeauftragte Siegfried Wingenfeld wird es mit Jugendbetreuer Hartung eröffnen und Vize-Bürgermeister Ulrich Höltmann ein Grußwort sprechen. Junghelferin Kim Tembaak berichtet beispielhaft von ihrem Werdegang beim THW. Wie es sich für ein Geburtstagsfest gehört, wird zum 30. Geburtstag aufgetischt und Vergnügliches angeboten: Es gibt Kuchen, Gegrilltes und Getränke, eine Schiffsschaukel, einen Menschenkicker, eine Hüpfburg und den „Heißen Draht“, um den Nachwuchs fürs Fest zu elektrisieren. Vielleicht springt der Funke ja hier bei den Nächsten über.

Quelle WA


  • Ein Jahr nach der Gruppengründung ging es ins Zeltlager nach Belgien: Schon 1986 hieß das: Ausbildung und Arbeit.

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