Werne, 18.06.2016

Wochenendübung der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen vom 17.06. bis 19.06.2016

Am Freitag den 17.06.16 war um 18 Uhr für die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen Beginn der Wochenendübung. Als die Helfer/innen vor Ort waren, hieß es für die Gruppe erstmal die Einsatzbereitschaft im Bereitstellungsraum an der Unterkunft herzustellen

Dazu wurde ein großes Zelt aufgebaut und mit Feldbetten ausgestattet. Nachdem alle ihren Schlafplatz eingerichtet hatten, wurde das Übungswochenende mit der theoretischen Fachausbildung begonnen, hier mussten die Helfer/innen in einem Rätsel fachspezifische Fragen über die Gruppe beantworten. Während der theoretischen Ausbildung, bereitete die Küche des Ortsverbandes, welcher hier schon einmal gedankt sei für die Verpflegung über das Wochenende, vor. Nach Beendigung der Theorie wurde die Gruppe in der Unterkunft verpflegt. Es gab THW typisch Gulaschsuppe.
Nach der wohlverdienten Dusche und einem geselligen Abend hieß es Nachtruhe, denn es stand ein anstrengender Samstag bevor.
Was die Helfer zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, dass ihre Nacht bereits um 2 Uhr endet. Angenommen wurde ein Großbrand eines örtlich ansässigen Industriebetriebes, daher musste die  Löschwasserversorgung sichergestellt werden. Es galt schnell die Fahrzeuge zu besetzen und in das Einsatzgebiet zu verlegen. Dort angekommen wurden den Helfern die Einsatzlage erklärt und die Aufgaben verteilt. Die Aufgabe bestand darin, mit der Hanniballpumpe (5.000 l/min) eine Löschwasserstrecke für die Feuerwehr zu Verfügung zu stellen. Zum Schluss dieser kleinen, nächtlichen Übung wurde eine interne Bewertung der Umsetzung durchgeführt, bei dieser wurden auch einige Verbesserungsvorschläge seitens der Gruppe geäußert. Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft, gegen 4.30, konnten die Helfer/innen ihren verdienten Schlaf antreten.
Am Samstag den 18.06. war nicht nur die Fachgruppe im  Ortsverband vertreten, es war für den gesamten Ortsverband der monatliche Samstagsausbildungsdienst, daher endete bereits gegen 7.00 Uhr die Nacht für die Helfer/innen der Fachgruppe, die im Anschluss gemeinsam mit den restlichen Einsatzeinheiten Frühstückten. Nach dem Frühstück ging es nun weiter mit der praktischen Ausbildung der Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen. Nach dem erneut zum Kanal in Werne – Stockum verlegt wurde, galt es nun einen sogenannten „Pufferbetrieb“ mit mehreren Becken und einem Höhenunterschied herzustellen und zu betreiben. So ein Pufferbetrieb kommt z.B. bei längeren Pumpstrecken oder bei der Überwindung von Höhen zum Einsatz. Hierfür war die gesamte Pumpleistung der Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen gefordert. Diese besteht aus einer mit Dieselmotor betreiben Vakuumpumpe „Hanniballpumpe“ und mehreren Elektropumpen.
Da die Fachgruppe selbst nicht über genügend elektrische Energie zum Betrieb dieser Pumpen besitzt, wurde die ebenfalls im Ortsverband Werne ansässige Fachgruppe Elektroversorgung angefordert.
Diese verlegte darauf hin vom Ortsverband zur Einsatzstelle. Die Fachgruppe Elektroversorgung besitzt eine Netzersatzanlage mit 175kVA und kann im Einsatzfall mehrere Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen mit elektrische Energie versorgen. Außerdem führt diese Fachgruppe genügend Leitungs- und Verteilungsmaterial mit, um ein ausgedehntes Verteilungsnetz zu errichten.
Diese Übung lief mit den Rahmenbedingungen eines Einsatzes ab. Also hieß es auch während des Aufbaues die Gruppen zu verpflegen und weiterhin Fortschritt an der Einsatzstelle voranzutreiben. Aus diesem Grund wurde die Verpflegung Truppweise durchgeführt.
Während des laufenden Übungseinsatzes stellte sich heraus, dass noch weitere Einsatzkräfte benötigt wurden, die bei der Erhöhung der Pumpleistung unterstützen mussten. Aus diesem Grund wurde auch noch die 1. Bergungsgruppe zum Übungseinsatz nachgefordert.
Während des Übungseinsatzes passte sich auch das Wetter dem typischen Einsatzwetter an. Der Himmel öffnete Zeitweise seine Pforten und sorgte für die nötige Nässe von Oben.
Nach Beendigung der Übung wurde das Material auf die Fahrzeuge verlastet, sodass gegen 20 Uhr wieder die Einsatzbereitschaft des Ortsverbandes Werne hergestellt war.
Der Abend klang gemütlich mit Gesprächen am Grill aus.
Der Sonntag diente zum Ausschlafen und dem gemeinsamen Frühstück, sowie Abarbeitung letzter Arbeiten zur Herstellung der Einsatzbereitschaft.
Alle Helfer beendeten glücklich und mit neuem Wissen gespickt das Übungswochenende. Wissend, dass Sie im Einsatzfall schnell und gewissenhaft helfen können.
Ein besonderer Dank gilt dem Küchenteam, welches mit den Speisen zum guten Abschluss des Wochenendes beigetragen hat.  


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