Heute abfeiern beim großen Sommerfest des THW

WERNE ▪ Was vor 24 Jahren als kleines Treffen auf dem Übungsgelände des Werner THW begann, gehört nun zu den größten Freiluftveranstaltungen im Umkreis: Heute um 20 Uhr startet das THW-Sommerfest.

Auch in diesem Jahr haben die Werner THW-Helfer einiges zu bieten. In zwei Discobereichen darf gefeiert und getanzt werden. Während in dem einen Bereich die aktuelle Musik aus den Single- und Dance-Charts gespielt wird, lädt der Ü-30 Bereich die „älteren“ Besucher zu einigen Runden Discofox ein. Hier ist auch die Cocktail-Bar angesiedelt, an der THW-Helfer die Getränke zubereiten. Außerdem stellt die THW-Küche wieder ihren Grill auf, an dem dann auch die obligatorische „Manta-Schale“ zu haben ist. Am Bierwagen werden die THW-Helfer, die von den französischen Nachbarn seit der dortigen Flutkatastrophe die „blauen Engel“ genannt werden, dafür sorgen, dass niemand verdursten muss.

Licht und Ton stellt Thomas Stöver mit seiner Firma LTS EventTechnik zur Verfügung. Er sei übrigens ein Garant dafür, dass es zu keiner Lärmbelästigung in der Nachbarschaft kommt. Um auch ein wenig von ihrem Können zu zeigen, wird mit „blauem“ Strom gearbeitet. Das heißt, dass die gesamte Veranstaltung von den Stromerzeugern des THW versorgt wird. Dabei wird das 65-kVA-Aggregat des THW Werne von dem 200-kva-Aggregat des THW-Düsseldorf unterstützt.

Die Einnahmen aus dieser Veranstaltung dienen zur Instandhaltung diverser Gerätschaften und zur Anschaffung von neuem Gerät.

Für Unterstellmöglichkeiten bei einem plötzlichen Regenschauer haben die Helfer des Ortsverbandes Werne übrigens auch gesorgt.

Der Eintritt kostet wie in den vergangenen Jahren acht Euro. Und wer sich beeilt, hat es noch günstiger: Die ersten 100 Besucher haben freien Eintritt. ▪ red

Flyer 2010
Flyer 2010

1.300 Gäste durften wir dieses Jahr zählen den Flyer seht ihr hier.

1 000 tanzten und feierten beim THW in Werne

WERNE ▪ „Wir sind sehr zufrieden. Es hat alles geklappt und es gab keine besonderen Vorkommnisse“, lautete Eugen Vormfeldes Fazit zum 24. THW-Sommerfest. Der erste Vorsitzende der Helfervereinigung des Technischen Hilfswerkes in Werne hatte die große Traditionsparty auf dem THW-Übungsgelände gegenüber der Freilichtbühne mit seinem Team organisiert.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag feierten rund 1 000 Besucher auf zwei Tanzbereichen. „Wir hatten mit mehr Gästen gerechnet, aber das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Vormfelde. Ein starker Regenschauer zu Partybeginn hielt seiner Einschätzung nach viele Besucher ab, obwohl es am Abend größtenteils trocken blieb. Darüber hinaus habe die Besucherzahl im Vergleich zu den Anfängen des THW-Sommerfestes stetig abgenommen.

„Früher hatten wir auch mal die doppelte Menge da. Inzwischen haben wir aber mit viel Konkurrenz zu kämpfen. Es gibt an jeder Ecke eine Party“, so der Veranstalter. Zudem sei zu merken, dass „das Geld bei den Leuten nicht mehr so locker sitzt“, so Vormfelde. In den vergangenen Jahren sei der Andrang jedoch stabil geblieben, sagte er.

Das sei nicht zuletzt der guten und friedlichen Stimmung beim THW-Sommerfest zu verdanken. „Die Polizei musste nicht ausrücken und es gab keinerlei Beschwerden wegen der Lautstärke“, betonte der Organisator.

Verantwortlich für den guten Ton waren Thomas Stöver und sein DJ-Team von LTS EventTechnik. Sie spielten auf der Hauptbühne aktuelle Musik aus den Single- und Dance-Charts und luden auf einem kleineren Tanzbereich mit Schlagerhits zum Paartanz ein. Darüber hinaus sorgten sie mit einem stimmigen Lichtkonzept für visuelle Effekte unter freiem Himmel. Eine Cocktailbar und die THW-Küche boten die passende Stärkung.

Die Einnahmen aus der Veranstaltung kommen wie immer dem THW zu Gute. „Wir brauchen das Geld für die Beschaffung von Ausrüstung, für die der Bund nicht zuständig ist“, so Vormfelde. Aus diesem Grund hoffen die Organisatoren auch im kommenden Jahr beim 25. Sommerfest wieder auf zahlreiche Besucher.

„Zur Jubiläumsveranstaltung möchten wir den Besuchern etwas Besonderes bieten. Wir überlegen bereits, was wir da machen können“, so Vormfelde. Doch gestern stand erst einmal der Abbau auf dem Programm. Die Helfer waren von 13 bis 18 Uhr vor Ort. Dabei gab es viel zu tun, denn die Veranstaltung wurde mit „blauem Strom“ versorgt: Ein 65-kVA-Aggregat des THW Werne und ein 200-kVA-Aggregat des THW-Düsseldorf kamen zum Einsatz. ▪ leh